Erster Helmut Fischer Preis für Wissenschaftskommunikation verliehen

Das Deutsche Museum in München war am 16. Februar Kulisse für das Zusammentreffen zweier begeisterter Wissenschaftler: Giulia Enders, Medizinerin und Autorin des Buches „Darm mit Charme“ erhielt den ersten Helmut Fischer Preis für Wissenschaftskommunikation.

Preisträgerin Giulia Enders mit dem Präsidenten der Helmut Fischer Stiftung Kurt C. Reschucha, Helmut Fischer und dem Direktor des Deutschen Museums Wolfgang M. Heckl (v.l.n.r.)
Preisträgerin Giulia Enders mit dem Präsidenten der Helmut Fischer Stiftung Kurt C. Reschucha, Helmut Fischer und dem Direktor des Deutschen Museums Wolfgang M. Heckl (v.l.n.r.)
Preisträgerin Giulia Enders begeistert mit ihrem Vortrag, der zeigt, wie unterhaltsam die Vermittlung von Wissen sein kann.
Preisträgerin Giulia Enders begeistert mit ihrem Vortrag, der zeigt, wie unterhaltsam die Vermittlung von Wissen sein kann.

Verliehen wurde der Preis von der Helmut Fischer Stiftung, deren Namensgeber und Gründer selbst Forscher auf dem Gebiet der Messtechnik ist. Er rief diesen Preis für besondere Leistungen auf dem Gebiet der Wissensvermittlung aus.

Der Ehrensaal des Deutschen Museums in München zeigt Büsten und Gemälde bedeutender Forscher aus den vergangenen Jahrhunderten. Im Kreise verdienter Wissenschaftler wie Albert Einstein oder Wilhelm Konrad Röntgen verliehen der Museumsdirektor Wolfgang M. Heckl und der Präsident des Stiftungsrats Kurt C. Reschucha den eigens gestalteten Preis. Die Preisträgerin Giulia Enders verstehe es ausgezeichnet, umfassendes Wissen auf eine sehr unterhaltsame Art und Weise zu vermitteln, so Heckl. In einem zehnminütigen Science Slam von Enders würde man mehr lernen als in so mancher eineinhalbstündiger Fachvorlesung.

Das bewies Giulia Enders gleich im Anschluss mit einem Bericht darüber, was sie an diesem oft tabuisierten Thema begeistert. Selbstverständlich las sie aus ihrem Buch vor und begeisterte damit auch das Publikum, das aus Mitarbeitern der Firma Helmut Fischer sowie Freunden und Unterstützern des deutschen Museums und der Helmut Fischer Stiftung bestand.

Im Anschluss diskutierten Enders, Reschucha, Heckl und der renommierte Medizin-Journalist Werner Bartens in einer angeregten Gesprächsrunde über Kommunikation im Allgemeinen und Wissenschaftskommunikation im Besonderen.

Abschließend betonte der Stiftungsvorsitzende Kurt Reschucha, dass dieser Preis kein einmaliges Ereignis darstellt, sondern dass man sich freue, in den kommenden Jahren weitere Talente auf dem Gebiet der Wissenschaftskommunikation kennenzulernen, auszuzeichnen und zu fördern.

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