Von Chrom(VI) zu Chrom(III)

Von der Bad-Armatur bis hin zur Hightech-Einspritzdüse für den Dieselmotor – Chrom ist schön, Chrom ist nützlich, Chrom ist überall. Allerdings sind auch viele Chrom-Verbindungen toxisch. Mit der neuen REACH-Verordnung gehört Chrom(VI) in der EU zu zulassungspflichtigen Stoffen.

Von Chrom(VI) zu Chrom(III)

Vom klassischen Kühlergrill über die Bad-Armatur bis hin zur Hightech-Einspritzdüse für den Diesel­motor – Chromschichten erfüllen in vielen Bereichen seit Jahrzehnten zuverlässig ihre Funktion.Allerdings sind manche Chromverbindungen giftig, vor allem das Chrom(VI)-Oxid, das beim Beschichten in der Galvanik entsteht.

Deswegen wurde Chrom(VI) in der EU in die Liste der zulassungspflichtigen Stoffe nach der REACH-­Verordnung aufgenommen. Das bedeutet: Ab Herbst 2017 darf Chrom(VI) nur noch mit spezieller Zulassung verwendet werden.

Aus diesem Grund haben viele Galvanikbetriebe ihre Herstellung in den letzten Jahren umgestellt: entweder auf chromfreie Systeme oder auf Chrom(III). Obwohl Chrom(III)-Elektrolyten viel sicherer sind, haben sie auch Schwächen. Sie sind empfindlich gegenüber Verunreinigungen mit anderen Metallen – bereits geringe Mengen an Kupfer oder Zink reichen aus, um die Farbe der Chromschicht zu verändern.

Unabhängig von den Elektrolyten können Chromschichten mit Fischer-Geräten aber nach wie vor auf den Nanometer genau gemessen werden. Auch die Badanalyse mit unseren X-RAY-Geräten ist nach dem Elektrolytenwechsel genauso präzise wie zuvor.

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