In der PVD und CVD Beschichtungstechnologie werden aus Kostengründen die Schichtdicken immer dünner. Es sind Schichtdicken von 1-3 µm anzutreffen. Ein Beispiel sind Hartstoffbeschichtungen auf Zerspanungs- und Umformwerkzeugen, die zu deren Leistungssteigerung beitragen. Höhere Härte bedeutet bessere Verschleißfestigkeit. Moderne Schichtsysteme weisen Härtewerte bis zu 65.000 N/mm² bzw. 6.500 HV 0,05 auf. Um die Qualität derartig beschichteter Werkzeuge sicherzustellen, ist eine zuverlässige und präzise Mikrohärtemessung notwendig.
Konventionelle Härteprüfgeräte sind dafür nur bedingt geeignet, sie arbeiten mit zu hohen Prüfkräften und messen dadurch eine Mischhärte aus Beschichtung und Substrat. Deshalb darf die Eindringtiefe maximal ein Zehntel der Schichtdicke betragen, um korrekte Härtewerte der Beschichtung zu ermitteln – eine Messaufgabe, die optimal mit dem
PICODENTOR® HM500 lösbar ist.
Der
PICODENTOR® HM500 mißt nach dem indentierten Eindringverfahren entsprechend der Norm DIN EN ISO 14577. Durch eine Wegauflösung im Pikometerbereich und eine Krafterzeugung bis hinab zu wenigen Mikronewton sind mechanische Eigenschaften sehr dünner Schichten bestimmbar.
Durch die in diesen Geräten realisierten Messverfahren werden zeit- und kostenaufwendige Quer- und Kalottenschliffe am Prüfteil eingespart und dessen Zerstörung vermieden.
Weitere Informationen:
PICODENTOR® HM500